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CO2-Vergleich der verschiedenen Heizsysteme

Der Klimawandel ist mittlerweile nicht mehr zu leugnen und es ist wissenschaftlich erwiesen, dass er hauptsächlich vom Menschen verursacht wird. Kohlenstoffdioxid (CO2) ist für ca. 85% aller österreichischen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich und trägt maßgeblich zur Erderwärmung bei.

Auch die Wärmebereitstellung verursacht einen großen Anteil des CO2-Ausstoßes in Österreich. Laut Statistik Austria erreichen die Gesamtemissionen ca. 29 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr. Hier stellen wir ein großes Einsparungspotenzial fest. Das CO2-Äquivalent gibt an, wie viel ein Treibhausgas (z.B. Methan oder Lachgas) im Vergleich zu Kohlenstoffdioxid zum Treibhauseffekt beiträgt.

Für alle, die sich im Kampf gegen den Klimawandel aktiv beteiligen wollen, haben wir hier die verschiedensten Heizsysteme und ihren jeweiligen CO2-Ausstoß miteinander verglichen.

 

 

Klare Verlierer: Öl und Gas. Das liegt schlicht und einfach daran, dass die Verbrennung fossiler Energieträger, Hauptentstehungsquelle von Kohlenstoffdioxid ist. Bei Wärmepumpen sollten Sie darauf achten diese mit Ökostrom zu betreiben, um wirklich große CO2-Einsparungen zu erzielen. Durch das Heizen mit Holz wird ausschließlich CO2 ausgestoßen, welches zuvor in der Atmosphäre gebunden wurde. Pellets und Hackschnitzelheizungen gelten somit als besonders umweltfreundlich. Die Emissionen von Solaranlagen können durch die Kombination mit Wärmepumpen, anstatt mit Gas oder Öl, stark verringert werden.

Welche Heizung, abgesehen von der Umweltfreundlichkeit, am besten zu Ihnen passt, können Sie in unserem Ratgeberbeitrag „Der Heizungsvergleich: Welche Heizung passt zu mir?“ erfahren.