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Luftwärmepumpe: Vor- und Nachteile

In unserem Blogbeitrag „Der Trend zur Wärmepumpe“ sind wir bereits näher auf die Details der Wärmepumpe eingegangen und haben einen Überblick über ihre Funktionsweise gegeben. Eine Wärmepumpe wandelt die gespeicherte Energie aus der Erde, dem Grundwasser oder der Umgebungsluft in nutzbare (Heiz-)Energie um und wird mit elektrischen Strom betrieben. Luftwärmepumpen bedienen sich letzterem System und sind die gängigste Form der Wärmepumpen.

 

Vorteile:

  • preiswerteste Form der Wärmepumpe
  • geringerer Platzbedarf, da die Luftwärmepumpe auch im Freien montiert werden kann
  • geringer Installationsaufwand, daher ideal für Sanierungen

 

Nachteile:

  • geringerer Wirkungsgrad als Erd- und Wasserwärmepumpen
  • sind meist ohne zusätzliche Hilfsmittel nicht alleinig ausreichend
  • erhöhte Geräuschemission

 

Luftwärmepumpen sind unterscheidbar in Luft/Wasser-Wärmepumpen und Luft/Luft-Wärmepumpen.

Luft/Wasser-Wärmepumpe: In dieser Ausführung saugt die Wärmepumpe die Umgebungsluft an und führt diese dem Verdampfer zu. Anschließend wird die Wärme mithilfe eines Kältemittels abgekühlt und mit Druck verdichtet. Dadurch steigt die Temperatur wieder an. Die Wärme wird weiterführend über den Wärmetauscher an den Wasserkreislauf der Heizung abgegeben.
Luft/Luft-Wärmepumpe: Im Gegensatz zur Luft/Wasser-Wärmepumpe arbeitet eine Luft/Luft-Wärmepumpe ohne Kältemittel. Über einen Plattenwärmetauscher wird der Abluft Energie entzogen und diese anschließend an die Zuluft abgegeben. In den meisten Fällen sind Luft/Luft-Wärmepumpen in kompakten Lüftungs- und Heizgeräten integriert.

 

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