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Gas-Heizungen: Vor- und Nachteile

Die Gasheizung ist nach wie vor die beliebteste Heizform der ÖsterreicherInnen. Das ist nicht verwunderlich, denn Gasthermen bringen zahlreiche Vorteile mit sich. Welche das sind, aber auch welche Nachteile auftreten können, verraten wir Ihnen nachfolgend. Auch die wichtigsten Begriffe und verschiedenen Gasheizungsarten fassen wir hier für Sie kompakt zusammen.

 

Vorteile:

  • kostengünstige Installation und niedrige Anschaffungskosten
  • geringer Platzbedarf
  • hohe Energieausbeute

 

Nachteile:

  • Gasanschluss ist notwendig
  • Abhängigkeit von Gaspreis und Import
  • Gas ist ein fossiler Brennstoff und somit eine erschöpfbare Ressource

 

Die wichtigsten Begriffe – kurz erklärt

Brennwerttechnik: Moderne Brennwert-Geräte nutzen im Vergleich zu den früher viel verwendeten Heizwert-Geräten auch die im Abgas enthaltene Wärme. Somit wird annähernd 100 % der eingesetzten Energie in Wärme umgewandelt. Auch Kohlenmonoxid-Vergiftungen sind bei modernen Brennwert-Geräten kaum noch möglich.
Heizwerttechnik:

 

Bei Heizwert-Geräten werden die entstandenen Abgase inklusive Wasserdampf über den Schornstein abgeleitet, wobei die in den Abgasen enthaltene Verdampfungswärme verloren geht und somit auch potentiell nutzbare Energie. Heizwert-Geräte werden heute kaum noch installiert, auch aufgrund der EU-Ökodesign-Richtlinie aus dem Jahr 2005.
Bauarten:

 

Eine Gasheizung kann entweder als bodenstehender Kessel oder als wandhängende Therme gebaut sein, wobei leistungsstärkere Geräte eher bodenstehend und kleinere Heizungen wandhängend installiert werden.
Gastherme vs. Gasheizkessel: Gasthermen haben im Gegensatz zu Gasheizkesseln keinen Wasserspeicher, sie funktionieren als Durchlauferhitzer. Warmes Wasser wird immer nur bei Bedarf erwärmt, in dem es durch ein Rohr am Gasbrenner vorbeigeführt wird. Das spart Platz, weil so kein extra Warmwasserspeicher benötigt wird.
Warmwasserspeicher: Zusätzliche Warmwasserspeicher erwärmen eine bestimmte Menge Brauchwasser, welches bei Bedarf entnommen werden kann.
Kombitherme: Soll das Gerät sowohl Heizungswasser als auch Brauchwasser erwärmen, dann empfiehlt sich entweder eine Brennwert-Kombi-Therme oder ein Gas-Brennwertkessel mit Warmwasserspeicher.

 

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