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Abgas

Als Abgas wird das Gas bezeichnet, welches bei technischen oder chemischen Prozessen, wie beispielsweise der Verbrennung von Kraftstoffen oder Brennstoffen, entsteht und oftmals nicht mehr nutzbar ist. Die meisten Abgase enthalten Kohlenstoffdioxid (CO2) und sind somit schädlich für die Umwelt.

Abgasverlust

Als Abgasverlust bezeichnet man den Anteil der erzeugten Wärme, der über das Abgas in den Schornstein gelangt und dadurch verloren geht. Dieser wird meist in Prozent ausgedrückt. Eine hohe Abgastemperatur bedeutet in der Regel, dass viel Wärme ungenutzt verloren geht. Die meisten Gas- und Ölheizungen heutzutage haben einen Abgaswert zwischen 5 und 10 %, wobei dieser bei Nutzung eines Brennwertkessels geringer und somit sogar bei nur 2 % liegen kann.

Alternative Brennstoffe

Unter die Bezeichnung ‚Alternative Brennstoffe‘ fallen CO2-neutrale und nachwachsende Brennstoffe wie Holz (z.B. Stückholz oder Pellets), Biokraftstoffe oder Biogas.

Alternativenergie-Anlagen

Alternativ-Energieanlagen erzeugen auf umweltfreundliche Weise Energie. Beispiele dafür sind Solaranlagen, Wärmepumpen oder Biomasseanlagen.

Automatische Heizungsregelung

Smarte Heizungsregler dienen der Steuerung der Heizung, funktionieren ortsunabhängig und lassen sich mittels App von unterwegs aus regeln. Solche Geräte passen sich schnell an die thermischen Eigenschaften des Gebäudes an, berücksichtigen die Wettervorhersage und reagieren automatisch auf plötzlichen Temperaturabfall (z.B. bei offenem Fenster), um Energie zu sparen. Lesen Sie mehr in unserem Blogeintrag „Smart Home“.

Beförderungssystem (Pelletsheizung)

Damit Pellets in eine Pelletsheizung gelangen, müssen Beförderungssysteme eingebaut werden. Diese können beispielweise eine Förderschnecke oder der so genannte Maulwurf sein. Dabei kommen entweder pneumatische Saugsysteme, wie im Falle des Maulwurfs, oder eine zentrale Spindwelle, im Falle von Förderschnecken, zum Einsatz, um die Pellets zu transportieren.

Biogas

Biogas ist ein brennbares Gas, welches aus vergorener Biomasse in Biogasanlagen hergestellt wird.

Biomasse

Biomasse entsteht aus pflanzlichen oder tierischen Abfallprodukten, welche somit weiterverwendet werden.

Brenner

Ein Brenner ist ein Gerät, welches zur Verbrennung flüssiger oder gasförmiger Stoffe genutzt wird, um so thermische Energie (z.B. Wärme) zu erzeugen.

Brennstoff

Unter Brennstoff wird ein Stoff verstanden, welcher leicht entzündlich ist und somit Energie bzw. Wärme bei der Verbrennung erzeugt.

Brennwert

Der Brennwert eines Brennstoffes gibt die Wärmemenge an, die bei der Verbrennung eines Stoffes und der anschließenden Abkühlung der Verbrennungsgase freigesetzt wird. Er wird auch als oberer Heizwert eines Brennstoffs bezeichnet. Im Gegensatz zum Heizwert berücksichtigt der Brennwert die gesamte Wärmemenge, die bei einer Verbrennung freigesetzt wird.

Brennwertkessel

Als Brennwertkessel bezeichnet man einen Heizkessel, welcher für Warmwasserheizungen bestimmt ist. Dieser nutzt beinahe den vollständigen Energiegehalt eines Brennstoffes aus, indem auch die im Abgas enthaltene Wärme genutzt wird. Erfahren Sie mehr zu den wichtigsten Begriffen einer Gasheizung in unserem Blogbeitrag.

CO2

Hinter der Bezeichnung CO2 verbirgt sich das farb- und geruchslose Kohlenstoffdioxid. Es ist ein brennbares Gas, welches durch die Verbrennung von Kohlenstoff entsteht. Der CO2-Gehalt in der Luft ist Mitverursacher des Treibhausgaseffektes und somit auch verantwortlich für die globale Klimaerwärmung.

CO2-Gehalt

Dieser wird im Zuge einer Abgasuntersuchung bei Ihrer Heizungsanlage gemessen. Je höher der CO2-Gehalt im Heizungsabgas, desto geringer der Nennwärmeverlust.

CO2-neutral

Unter CO2-Neutralität und CO2-neutralen Prozessen versteht man das Vermeiden des CO2-Ausstoßes durch spezifische Maßnahmen oder die Nutzung erneuerbarer Ressourcen. Dadurch wird das atmosphärische Gleichgewicht beibehalten und das Klima geschützt.

Energetische Sanierung

Unter energetischer Sanierung, oder auch thermischer Sanierung, versteht man die Modernisierung eines Gebäudes, die dem Ziel der Minimierung des Energieverbrauchs für Heizung, Warmwasser und Lüftung zugrunde liegt.

Energieausweis

Im Energieausweis finden sich Informationen zum spezifischen Heizwärmebedarf Ihres Hauses. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Blogbeitrag „Worauf muss ich bei der Auswahl meines Installateurs achten?“

Energiewende

Unter der Energiewende versteht man den Umstieg von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energien. Das Ziel ist eine nachhaltige Energieversorgung und somit der Schutz des Klimas.

Entlüftungsschlüssel

Ein Entlüftungsschlüssel wird eingesetzt um Heizungen zu Entlüften, da diese aufgrund von Luft in den Rohren, welche die Zirkulation des Heizwassers stört, nicht mehr einwandfrei funktionieren. Lesen Sie in unserem Ratgeberbeitrag 10 Tipps und Tricks um Heizkosten zu sparen mehr darüber.

Erdgas

Erdgas ist ein ungiftiges, farb- und geruchsloses Gas, welches leichter als Luft ist und als fossiler Brennstoff zur Beheizung von Wohn- und Gewerberäumen genutzt wird.

Erdkollektoren

Erdkollektoren oder auch Erdwärmekollektoren sind ein Teil des Erdwärmepumpensystems. Sie sind im Erdboden platziert und werden eingesetzt, um Erdwärme aus der vorhandenen natürlichen Geothermie (Erdwärme) zu gewinnen. Diese Wärme kann anschließend in Heizwärme umgewandelt oder zur Warmwasseraufbereitung verwendet werden.

Erneuerbare Energie

Als erneuerbare Energien werden all jene Energieträger bezeichnet, welche nicht auf endliche Ressourcen zurückgreifen, sowie einen geringeren Ausstoß von CO2 haben, wie z.B. Sonnen-, Wind-, Wasser- oder Bioenergie. Durch die Nutzung dieser nachhaltigen Energien kann der Einsatz von fossilen Energieträgern verringert und somit die Umwelt geschont werden.

Expansionsventil

Im Expansionsventil einer Wärmepumpe wird im letzten Schritt das noch unter Druck stehende Kältemittel entspannt, bevor der Prozess, angefangen im Verdampfer von vorne losgeht.

Flüssiggas

Bei handelsüblichem Flüssiggas handelt es sich meist um Propan, Butan und deren Gemische. Bei Raumtemperatur und unter Druck stehend, ist das Gas in geschlossenen Behältern flüssig. Flüssiggas kommt beispielsweise bei Gasgrillern oder beim Camping fürs Kochen zum Einsatz.

Fossile Brennstoffe

Zur Kategorie der fossilen Brennstoffe gehören Kohle, Erdöl oder Erdgas. Diese bestehen aus toter Biomasse, welche vor Millionen von Jahren abgestorben ist und in die genannten Brennstoffe umgewandelt wurde. Bei der Verbrennung wird das gespeicherte CO2 freigesetzt.

Gas-Wärmepumpe

Mittels einer Gas-Wärmepumpe wird das Gas durch Umweltwärme aus beispielsweise der Luft oder Wasser vorgewärmt. Bis zu 40 % des täglichen Energiebedarfs kann so aus der Umweltwärme, welche anschließend mittels Pumpen auf die gewünschte Temperatur gebracht wird, abgedeckt werden.

Gebäudenutzfläche

Die Bezeichnung „Gebäudenutzfläche“ bezeichnet die gesamte Wohnfläche in einem Haus oder einer Wohnung und umfasst die beheizten Wohnräume, sowie die nicht direkt beheizten Nebenräume, wie beispielsweise Gänge und Stiegen. Sie wird in m² bemessen.

Hackschnitzelanlage

Eine Hackschnitzelanlage wird mit Holzhackschnitzeln betrieben. Die Funktionsweise ist ähnlich der einer Pelletsheizung. Die Hackschnitzel werden mittels eines Fördersystems in die Brennkammer transportiert. Das Wasser im Heizkreislauf des Kessels wird erwärmt und anschließend erfolgt die Verteilung der Wärme.

Heizkessel

Der Heizkessel ist Bestandteil einer Heizungsanlage, in welchem die Wärme erzeugt wird. Er besteht aus einem Brennraum und dem Kessel. Der Brennraum stellt den Anschluss an einen Kamin oder Schornstein dar. Um den Kessel befinden sich Rohrleitungen, in welchen eine flüssige Substanz (meist Wasser) die thermische Energie aufnimmt und in das verbundene Heizsystem einführt.

Heizlast

Unter Heizlast versteht man die Heizleistung, welche notwendig ist, um einen Raum auf konstanter Temperatur zu halten. Die Heizlast ist umso größer, je kälter es draußen ist.

Heizöl

Als Heizöl wird ein flüssiger Brennstoff bezeichnet, der zum Heizen verwendet wird. Dieser gehört zu den fossilen Brennstoffen.

Heizungsregelung

Eine Heizungsregelung wird genutzt, um eine zuvor festgelegte Raumtemperatur konstant in allen beheizten Räumen zu halten.

Hydraulischer Abgleich

Unter einem hydraulischen Abgleich versteht man die Optimierung des Strömungsverhaltens des Heizwassers, welches sich in der Heizung befindet. In einem optimierten Heizsystem erhält jeder Heizkörper die Menge an Wasser, die benötigt wird, um eine konstante Temperatur in allen Räumen zu halten.

Intelligente Heizsysteme

Mit einem intelligenten Heizsystem können Raumtemperaturen per Smartphone von überall aus gesteuert werden. Außerdem reguliert sich die Temperatur im Wohnraum automatisch aufgrund von Veränderungen der Umgebungstemperatur. Erfahren Sie mehr über die Themen „Intelligente Heizsysteme“ und „Smart Home“ in unserem Blogbeitrag.

Jahresnutzungsgrad

Unter dem Jahresnutzungsgrad einer Heizungsanlage versteht man das Verhältnis von tatsächlich abgegebener Heizwärme und dem Energiegehalt des verbrauchten Brennstoffs.

Konstanttemperaturkessel

Ein Konstanttemperaturkessel ist eine bereits veraltete Form eines Heizkessels. Die Temperatur in besagtem Kessel wird konstant bei etwa 60°C gehalten. Durch die stetige Erhitzung werden hohe Abgastemperaturen und Wärmeabstrahlung erzeugt und der Kessel kühlt bei schlechter Dämmung schnell ab.

Kombitherme

Eine Kombitherme liefert sowohl Raumwärme sowieso Warmwasser gleichermaßen. Besonders sinnvoll ist sie in Wohnungen oder Einfamilienhäusern. Meist werden Kombithermen mit Erdgas oder Flüssiggas betrieben.

Leistungszahl (COP)

Die Leistungszahl oder auch COP gibt Auskunft über die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe, indem das Verhältnis von Wärmeleistung und Energieverbrauch ermittelt wird. COP steht dabei für „Coefficient of Performance“.

Luftabscheider

Ein Luftabscheider wird benötigt, um Luft aus einer Heizanlage zu eliminieren. Die Luftausscheidung ist am wirkungsvollsten, wenn der Luftabscheider in Heizungsanlagen auf der Saugseite der Umwälzpumpe und in Kühlanlagen am Rücklauf montiert wird. So können unnötige Störungen von nicht absolut dichten Heizungs-, Kühl- und Solaranlagen vermieden werden.

Österreichischer Heizmarkt

Die Situation am österreichischen Heizmarkt erläutern wir Ihnen in unserem Blogbeitrag „Wie heizen die ÖsterreicherInnen?“

Pelletbrenner

Hauptbestandteil einer Pelletsheizung ist der Pelletbrenner. Mittels eines Beförderungssystems werden die Pellets in die Brennkammer transportiert und verfeuert. Zum Verfeuern wird entweder ein Glutbett erhalten oder ein Heizluftgebläse kommt zum Einsatz. Stimmt die benötigte Anzahl an Pellets mit der Temperatur überein, wird die Pelletzufuhr mittels Thermoschalter geregelt.

Pelletlager

Zur Nutzung einer Pelletsheizung ist ein Pelletlager, in welchen die Holzpellets aufbewahrt werden, notwendig. Dieses sollte groß genug sein, um einen Jahresbedarf an Pellets zu verwahren und sich nahe der Pelletsheizung befinden, um den Transportweg zu kurz wie möglich zu halten.

Pellets (Holz)

Pellets sind zylinderförmig gepresste Restholzstücke, die aus Sägenebenprodukten, vorzugsweise aus Fichte oder auch Lärchen- und Kieferholz, hergestellt werden. Mithilfe eines Beförderungssystems werden diese zur Pelletsheizung transportiert.

Pelletsheizung

Die Pelletsheizung ist eine Heizform, bei welcher auf den Rohstoff Holz zur Wärmeerzeugung zurückgegriffen wird. Erfahren Sie mehr zu Pelletsheizungen in unserem Blogbeitrag.

Photovoltaik-Anlage

Der Name `Photovoltaik´ setzt sich aus den beiden griechischen Begriffen „Phos“ für Licht und „Volt“ als Einheit der elektrischen Spannung zusammen. Daraus lässt sich auch das Prinzip einer Photovoltaik-Anlage einfach ableiten: Sie wandelt die einfallende Sonnenstrahlung mittels Solarzellen in elektrische Energie um.

Rücklauf

Unter Rücklauf bezeichnet man einen Bestandteil der Zentralheizungsanlage, in welchem das nicht mehr warme Heizwasser vom Heizkörper wieder zurück zum Heizkessel transportiert wird.

Smart Home

Smart Home ist das in sich und nach außen vernetzte Zuhause. Automatisch gesteuerte Geräte wie Heizungen, Lüftungen, Fenster, Markisen und Lampen können mittels Smartphone gesteuert und kontrolliert werden. Mehr Informationen finden Sie unter „Intelligente Heizsysteme“ oder in unserem Blogbeitrag „Heizen im Smart Home“.

Solaranlagen

Solaranlagen sind thermische Anlagen, welche die Sonnenwärme aufnehmen, um damit Warmwasser zu erzeugen. Nicht zu verwechseln sind Solaranlagen mit Photovoltaikanlagen. Photovoltaikanlagen nutzen die Sonneneinstrahlung, welche mittels Solarzellen aufgenommen wird, und wandeln diese in elektrische Energie um.

Solarkollektor

Ein Solarkollektor oder auch Sonnenkollektor ist der Hauptbestandteil einer thermischen Solaranlage, womit die Wärme aus der Strahlungsenergie der Sonne gesammelt wird.

Solarstrahlung

Unter der Solarstrahlung versteht man die Energie, welche von der Sonne abgestrahlt wird. Diese Strahlung (=Globalstrahlung) setzt sich aus der Direktstrahlung, also die direkt ankommende Solarstrahlung, und der Diffusstrahlung, welche über Reflexion an Wolken, Wasser- und Staubteilchen auf die Erdoberfläche trifft, zusammen. Bei wolkenlosem Himmel erreicht die Globalstrahlung in Mitteleuropa im Sommer rund 1000 W/m².

Solarthermie

Solarthermie ist das Umwandeln von Sonnenenergie in thermische Energie (Wärme). Diesen Prozess macht sich eine Solaranlage zu Nutzen.

Solarzelle

Viele einzelne Solarzellen sind wichtige Bestandteile von Photovoltaikanlagen sowie von Solaranlagen. Einzelne Solarzellen werden zu einer Platte zusammengefasst, welche als Solarmodul bezeichnet wird. Der Hauptbestandteil einer Solarzelle ist meist Silizium.

Speicherladepumpe

Die Speicherladepumpe dient der Beförderung von Wärme, welche je nach Bedarf in das Warmwassersystem oder in den Brauchwasserspeicher eingespeist wird. Die Pumpe wird eingeschaltet, wenn der Temperaturfühler eine Reduktion der Temperatur erkennt und schaltet sich aus, wenn die gewünschte Zieltemperatur erreicht ist.

Treibhausgase

Treibhausgase sind Gase, welche sich in der Erdatmosphäre befinden und dort Einfluss auf die Sonnenstrahlung haben. Zum Teil verhindern Treibhausgase den Abgang der Wärme aus dem Erdboden in die Atmosphäre, was einen Temperaturanstieg zur Folge hat. Zur Kategorie der Treibhausgase werden Wasserdampf, Kohlenstoffdioxid, Ozon, Distickstoff und Methan gezählt.

Treibhausgas-Effekt

Der Treibhausgas-Effekt ist ein natürlich vorhandener Effekt, bei welchem der Boden und die untere Atmosphäre der Erde erwärmt werden. Dies geschieht durch sogenannte strahlungswirksame Gase, welche sich in der Atmosphäre befinden. Zu diesen Gasen zählen u.a. Kohlenstoffdioxid (CO2), Ozon, Distickstoff oder Methan. Durch den verstärkten Ausstoß dieser Gase (z.B. durch Autos und Industrie), wird der Treibhauseffekt unnatürlich verstärkt, wodurch es zu Temperaturerhöhungen und Klimaextremen kommt.

Umwälzpumpe

Die Umwälzpumpe ist Bestandteil der meisten Heizungsanlagen. Sie ist für den Transport des warmen Wassers vom Heizkessel zu den einzelnen Heizkörpern verantwortlich. Anschließend wird das abgekühlte Wasser wieder zurückbefördert. Umwälzpumpen werden mit Strom betrieben.

Verbrennungwärme

Als Verbrennungswärme wird die Wärmemenge bezeichnet, die beim vollständigen Verbrennen eines Stoffes freigesetzt wird.

Verdampfer

Bei einer Wärmepumpe wird der Umgebung Wärme (z.B. aus Luft oder Erdreich) entzogen und im Verdampfer an ein bei niedriger Temperatur siedendes Kältemittel abgegeben, das durch die Erhitzung verdampft.

Verdichter

Der Verdichter (oder auch Kompressor) einer Wärmepumpe komprimiert das beim Verdampfen entstandene Gas unter hohem Druck, sodass Wärme erzeugt wird.

Verflüssiger

Im Verflüssiger (auch Kondensator) einer Wärmepumpe wird die Wärme, welche im Verdichter erzeugt wurde, an das Heizungswasser abgegeben. Dadurch kühlt das kondensierte Gas ab und verflüssigt.

Vollkosten

Die Vollkosten der Heizsysteme setzen sich aus Investitions-, Installations- und laufenden Brennstoffkosten sowie Wartungs- und Instandhaltungskosten zusammen.

Wärmebedarf

Der Wärmebedarf ist jene Menge an Wärme, die zur Beheizung eines Raumes notwendig ist.

Wärmedämmung

Eine Wärmedämmung ist der Schutz vor Wärme- als auch Kälteverlust durch die Bauisolierung eines oder mehrerer Räume.

Wärmeenergieverlust

Ist der Verlust von Heizwärme an die Umgebung, zum Beispiel durch undichte Fenster, Lüftungen und Heizungsabgase.

Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe ist eine Maschine, welche die Wärme, je nach Bautyp, entweder aus der Umgebungsluft oder dem Erdreich entnimmt und diese über ein Heizungssystem in den Wohnraum führt. Lesen Sie mehr zu dem Thema „Wärmepumpe“ in unserem Blogbeitrag.

Wärmeträger

Als Wärmeträger wird ein Stoff bezeichnet, welcher Wärme transportiert.

Warmwasserspeicher

Ein Warmwasserspeicher erfüllt die zentrale Aufgabe, eine gewisse Menge an Wasser konstant auf einer voreingestellten Temperatur zu halten. Somit wird dem Gebäude, in dem sich der Speicher befindet, Warmwasser bereitgestellt.

Wärmewende

Unter Wärmewende versteht man den Umschwung von fossilen Energieträgern auf weitestgehend erneuerbare Energien.

Zentralheizung

Zentralheizungen sorgen für die Wärme-Versorgung eines gesamten Gebäudes. Sie setzen sich aus einer Anlage für eine bedarfsgerechte Wärmeerzeugung, sowie einer Vorrichtung zur Wärmeverteilung zusammen.

Zweiwegeventil

Mit einem Zweiwegeventil kann bei Bedarf zum Beispiel Heizungswasser in nur eines von zwei abgehenden Rohren geleitet werden.

0-Energie-Gebäude

Als 0-Energie-Gebäude oder auch Null-Heizenergie-Haus werden Gebäude bezeichnet, welche keine von außen zugeführte Energie benötigen. Die Energie wird nur durch sogenannte aktive Geräte (z.B. Photovoltaikanlagen) erzeugt. O-Energie-Gebäude sind nach Süden ausgerichtet und besitzen eine sehr gute Wärmedämmung.