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Wie heizen die ÖsterreicherInnen?

Schlaue Kesselfüchse bleiben immer auf dem neuesten Stand! Darum beobachten wir den Heizungsmarkt laufend und verpassen keinen Trend! Unser Wissen teilen wir natürlich gerne mit Ihnen, weil das Ihre Entscheidung zum Kauf eines neuen Heizsystems möglicherweise erleichtert! In diesem Artikel schaffen wir Ihnen einen Überblick, wie die ÖsterreicherInnen heizen und was es für Trends am hiesigen Heizungsmarkt gibt.

Der österreichische Heizmarkt

Schauen wir uns zuerst mal an, was sich am österreichischen Heizmarkt so tut. Dazu vergleichen wir die Verwendung von Wärmeträgern im Jahr 2004 und 2016. In Abbildung 1 ist klar zu erkennen, dass im Jahr 2004 Heizöl, Flüssig- und Erdgas noch die am meisten verwendeten Wärmeträger zur Wärmebereitstellung in Österreichs Haushalten waren. Während der Anschluss an das Fernwärmenetz schon eine etablierte Art des Heizens darstellte, steckte der Einsatz von solarthermischen Anlagen und Wärmepumpen im Jahr 2004 noch in den Kinderschuhen.

 

 

Abbildung 1 (Quelle: Statistik Austria, 2016)

 

Im Jahr 2016 sieht das Ganze schon ein bisschen anders aus. Die drei auffallendsten Punkte sind wohl,

  • dass der Kohle-Balken fast nicht mehr zu sehen ist (nur noch rund 7.000 Haushalte heizen mit Kohle),
  • dass der Heizöl- und Flüssiggas-Balken deutlich kleiner geworden ist,
  • dass Fernwärme sich weiter durchsetzen konnte und stark gewachsen ist und
  • dass solarthermische Anlagen und Wärmepumpen ihren Anteil am stärksten vergrößern konnten.

Wir finden es höchst erfreulich, wie stark der Einsatz erneuerbarer Energien in Österreich in den letzten Jahren zugenommen hat, und leiten daraus ab, dass vor allem Wärmepumpen und Solarthermieanlagen sehr zukunftsträchtige Wärmeträger sind. Hier sind die technologischen Möglichkeiten auch noch nicht ausgeschöpft und es lohnt sich, deren weitere Entwicklung genau im Auge zu behalten. Mehr über den Wärmepumpentrend erfahren Sie in unserem nächsten Blogbeitrag.