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Tipp #1: Die optimale Raumtemperatur

Den meisten von uns flattert sie einmal im Jahr ins Haus: Die Energiekostenabrechnung. Steht eine dicke Heizkosten-Nachzahlung an? Oder gönnen wir uns was von der Gutschrift? Zweiteres ist uns lieber, in der Wohnung Frieren geht aber gar nicht. Auf ein wohlig-warmes Raumgefühl während des Jahres können wir nicht verzichten. Deshalb unser Plan für die kommende Heizperiode: Beides unter einen Hut bekommen. Niedrigere Heizkosten als im Vorjahr, und einen warmen Winter im Wohnzimmer.

Immerhin: Rund 70% der Energiekosten fallen für’s Heizen an. Hier lässt sich also auch am meisten Einsparen.
Wie? Dafür gibt’s ab jetzt bis Jahresende regelmäßig einen neuen Heizkosten-Tipp vom Kesselfuchs!

 

Heizkosten-Tipp #1:

Auf die optimale Raumtemperatur kommt es an!

Die optimale Raumtemperatur im Wohnzimmer liegt bei 20°–23°C: Achten Sie darauf die die Heizung nicht höher zu drehen. Das führt dazu, dass der Unterschied zu den Außentemperaturen zu groß wird und Sie sich leichter verkühlen. Im Bad ist wegen der hohen Luftfeuchtigkeit etwas mehr Wärme nötig: 22–23°C sind hier gerade richtig. Den Heizregler auf 18°–20°C zu stellen reicht hingegen in der Küche, denn hier erzeugen ohnehin Küchengeräte zusätzliche Wärme.

17–19°C sind für das Schlafzimmer wiederum ausreichend. Alles andere ist nicht nur Energieverschwendung, sondern auch schlechteres Energietanken für unseren Körper. Wenn ein Kinderzimmer vorhanden ist sollten Sie aber natürlich beim Heizen andere Maßstäbe anlegen: Drehen Sie hier auf 21–23°C hoch. Vor allem dann, wenn sich die Kinder auch untertags im Zimmer aufhalten.

 

Die richtige Temperatur für jedes Zimmer

 

Raumplan optimale Zimmertemperatur


Jedes Grad mehr bedeutet 6% mehr Energieverbrauch:
Die Temperatur-Balance finden ist also bares Geld wert.

 

Die Stufen des analogen Heizkörper-Thermostats

Ein Tipp für analoge Heizkörper-Thermostate: Stufe 3 entspricht bei den gängigen Geräten ca 20°C. Bei einer 5-stufigen Skala liegen zwischen jeder Stufe ca 4°C  – die Bandbreite des Reglers reicht somit von 12°C bis 28°C.

Beim Heimkommen den Heizkörper auf Stufe 5 hochzustellen ist nicht sinnvoll. Die Zieltemperatur wird bei Stufe 3 gleich schnell erreicht. Das Wasser im Heizkreislauf ist nämlich immer gleich warm. Ist das Heizungsventil höher eingestellt, wird nur nachdem die Temperatur erreicht ist nur noch höher geheizt. Mehr Tipps zum Heizungsventil wissen auch unsere Schweizer Kollegen von topheizung.ch.

Wer sich etwas mehr Komfort gönnen will, sollte drüber nachdenken, seine analogen Heizkörper-Thermostate durch Smarte Heizsysteme zu ersetzen. Oder sich beim Kesselfuchs-Konfigurator über die Kosten für ein neues Heizsystem informieren.

Sie haben Energiespar-Motivation geschnuppert? Wir haben hier noch weitere 10 Tipps & Tricks um Heizkosten zu sparen.