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Nachhaltig und umweltfreundlich heizen mit Pellets

Pelletheizungen gelten als umweltfreundlich und CO2-neutral. Kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen für das Heizen mit Holzpresslingen entscheiden, anstatt auf fossile Rohstoffe wie Öl oder Gas zu setzen – ein wichtiger Beitrag zur Energiewende. Ein paar Punkte gibt es jedoch zu beachten, um auch wirklich umweltfreundlich und nachhaltig zu heizen.

 

Holzgewinnung

Die Holzgewinnung ist nur dann umweltfreundlich, so fern nur so viel geerntet wird, wie durch planmäßige Aufforstung wieder nachwachsen kann. Wenn also 5 Tonnen abgeholzt werden, müssen mindestens genauso viele Tonnen wieder aufgeforstet werden. Das ist wichtig, um die biologische Vielfalt, Regenerationsfähigkeit und Produktivität des Waldes zu erhalten und seine Funktion als CO2-Senke sicherzustellen. Idealerweise erfolgt die Pellet-Herstellung aus Abfällen regionaler Sägewerke, die ihr Holz wiederum aus nachhaltiger Forstwirtschaft beziehen.

 

Herkunft

Österreich ist bekannt für seine zahlreichen Berge, Seen und auch Wälder. Eigentlich eine ideale Voraussetzung, um eine regionale Pellet-Produktion zu forcieren. Der Großteil der verkauften Pellets hier wird auch tatsächlich im Inland produziert. Der Rest stammt größtenteils aus Deutschland, Tschechien und Rumänien, oftmals auch von Auslandstandorten österreichischer Pellet-Produzenten. Von Zeit zu Zeit hört man von illegalen Schlägerungen in osteuropäischen Naturschutzgebieten, mit denen natürlich kein Produzent in Verbindung gebracht werden möchte. Die EU-Holzhandelsverordnung nimmt sich genau dem an und verbietet das Inverkehrbringen von Holz und Holzprodukten aus illegalem Einschlag auf dem EU-Markt. Trotzdem fehlt es in der Pellet-Branche nach wie vor an Transparenz, nicht immer ist ersichtlich woher der Brennstoff tatsächlich stammt. Um auf Nummer Sicher zu gehen, dass das Rohmaterial aus nachhaltigen Quellen stammt, verlangen Sie beim Kauf einen Herkunftsnachweis, und und setzen am besten auf regionale Anbieter.

 

Siegel

Um beim Kauf den Überblick zu behalten, können Sie beispielsweise auf Siegel wie das „Österreichische Umweltzeichen“ oder  „Der blaue Engel“  (bei Pellets aus Deutschland) setzen. Solche gewährleisten u.a. einen hohen Holz-Mindestanteil aus nachhaltiger Forstwirtschaft sowie die Pellet-Herstellung aus chemisch unbehandelten Holzrückständen. Zertifikate wie DIN plus und EN plus geben wiederum nur Aufschluss über bestimmte Qualitätsmerkmale wie Durchmesser, Wassergehalt oder den maximal erlaubten Abrieb durch den Transport der Pellets, und sagen nichts über den Nachhaltigkeitsfaktor aus.

 

Wenn auch Sie in Zukunft mit Pellets heizen wollen, füllen Sie einfach unseren Heizungskonfigurator aus! Sollten Sie Fragen haben bzw. mehr Informationen zum Heizen mit Pellets benötigen, kontaktieren Sie uns gerne.